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Badenmeister(R)

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Bäh, leider im Osten,
23.01.2007, 21:58
 

Bürgerinitiative

Salle an alle Badner!

Ich hätte eine vielleicht etwas übermütige, aber durchaus für Badner sinnvolle Idee: Meine Idee wäre, eine Art Bürgerinitiative, eine Interessengemeinschaft zur Neu-Gründung des Landes Baden, zur entgültigen Abtrennung der Schwaben aus dem Land Baden. Ich denke das diese Idee realistisch ist, da viele Leute warscheinlich diese Meinung vertreten würden und das ganze Projekt für ein freies Baden unterstützen würden. Die Gründung einer Bürgerinitiative ist in meinen Augen nötig, da der konkrete (politische) Anlass besteht. Erste Schritte wären z.B. Unterschriften zu sammeln, da wenn eine bestimmte Anzahl an Unterschriften erreicht ist, dann könnte es zum Volksentscheid kommen, und dann ist die Warscheinlichkeit für die (Neu)Gründung Badens sehr hoch. Ich finde das es einen Versuch wert wäre, dies durchzuziehen. Es wäre viel zu Schade wenn das Land Baden seine Identität und seine Kultur verlieren würde. Ich hoffe das einige Badner meiner Idee zustimmen würden.

Grüße Danilo

Badenmeister(R)

E-Mail

Bäh, leider im Osten,
23.01.2007, 22:39

@ Badenmeister

Bürgerinitiative

Natürlich sollte dies am besten alles mit der Zusammenarbeit mit der Landesvereinigung Baden geschehen ;-)

Wohlebianer(R)

19.02.2007, 11:10

@ Badenmeister

Bürgerinitiative

Grundsätzlich hätte ich da nichts dagegen und ich würde mich auch gerne an so einer Bürgerinitiative beteiligen, allerdings sehe ich nicht sehr große Chancen für die Wiederherstellung Badens. Man müsste erst einmal Aufklärungsarbeit leisten, denn wer weiß heutzutage noch, wie dreckig das damals bei der Fusion abgelaufen ist. Auch interessiert es kaum jemand, das Baden von Stuttgart benachteiligt wird. Was ich auch für wichtig halte, ist eine badische Vertretung im Landtag. Diese könnte von der allgemeinen Politikverdrossenheit profitieren und sich dann durch gute Oppositionsarbeit etablieren und die badischen Interessen von Stuttgart aus so gut es geht verteidigen. Wenn dann irgendwann alle Karten auf dem Tisch liegen sollten, kann man einen erneuten Volksentscheid fordern, was sicher nicht so schnell (wenn überhaupt) durchkommen wird (-> Volksabstimmung 1970).

Freiheitskämpfer(R)

25.02.2007, 22:06

@ Badenmeister

Bürgerinitiative

Hallo Badenmeister,

ich kann Dich in diesem edlen Ansinnen nur voll unterstützen. Allerdings sehe auch ich nur geringe Chancen für eine Bürgerinitiative: die Propaganda der Schwaben mit ihren Totschlagargumenten ist einfach zu massiv, die Politikverdrossenheit zu hoch... wer will denn schon Zeit investieren für unser Land? Besser wäre es, wenn die Landesvereinigung endlich mal den Allerwertesten hochkriegen und eine Baden-Partei gründen würde. Das wäre doch endlich mal ein Signal, und sowas würden auch sehr viele Menschen mitbekommen, wenn man die Medien von Anfang an mit einbezieht.

Wir müssen unsere Kräfte bündeln, alles andere ist aussichtslos.

Frisch auf ;-)

» Natürlich sollte dies am besten alles mit der Zusammenarbeit mit der
» Landesvereinigung Baden geschehen ;-)

Kaspar Hauser(R)

11.05.2007, 15:38
(editiert von Kaspar Hauser, 11.05.2007, 15:49)

@ Badenmeister

Bürgerinitiative

» Natürlich sollte dies am besten alles mit der Zusammenarbeit mit der
» Landesvereinigung Baden geschehen ;-)



Die Chancen dafür bestehen durchaus, aber es kann viele Jahre dauern. Ich unterstütze den Vorschlag. Erfolg können und werden wir nur dann haben, wenn wir koordiniert, konzentriert und gebündelt vorgehen.

Hände weg von "Rechtsnationalen Kreisen", die als Trittbrettfahrer auf diesen Zug aufspringen. Rechtsradikales Denken schadet unserer Sache.

Ausserdem muß man erfolgreiche, medienwirksame Badische Politiker aus allen Parteien für die Idee gewinnen.

Medientechnisch sind wir derzeit dem "Gegner" total unterlegen, spätestens, nachdem der SWF aus gezielten Gründen vom SWR (Schwobasender) einverleibt wurde und wir Badner werden damit nach wie vor unserer Idendität beraubt.

Sendungen wie die Landesschau und Sonja der Schrecklichen "verkaufen" einen schwäbischen Einheitsbrei.

Was in diesem Land passiert (Besetzung Badens durch Württemberg) wurde mit der gleichen eiskalten Präzision und Berechnung realisiert, wie die Besetzung und Unterdrückung Südtirols durch Italien oder nicht zu vergessen das Elsaß durch Frankreich. Unsere ureigene badische Kultur wurde und wird nach wie vor täglich mit Füßen getreten. (Beispiel Kunstschätze)

Wir wehren uns im Kleinen:

Die

http://www.alemannische-bootsfahrervereinigung-untersee.de

akzeptiert z.B nur noch Mitglieder aus der Region - Thurgau / Schaffhausen / Baden. Unser Motto: Es ist genug mit der Schwäbischen Überfremdung und Einflußnahme am See.

Für uns am See ist Stuttgart allenfalls eine "norddeutsche" Großstadt - nicht mehr und nicht weniger.

Badische Grüße

Kaspar Hauser

Exil-Badener(R)

24.10.2008, 12:49

@ Badenmeister

Bürgerinitiative

Ich kann mich dem nur anschliessen. Wenn wir etwas ändern wollen müssen wir etwas tun, schimpfen alleine hat uns bislang kein bisschen weitergebracht. Auch wenn als Resultat aller Wahrscheinlichkeit nach kein Badischer Staat entstehen wird, so wäre es doch ein richtiger und wichtiger Schritt zur Erreichung unseres Minimalziels, der Wahrung der Badischen Identität. Diesbezüglich bin ich von der Landesvereinigung doch etwas enttäuscht, findet in der öffentlichkeit doch keinerlei Diskussion über die bekannten Problematiken statt. So kann es auch nicht verwundern dass der "gemeine" Deutsche den Unterschied zwischen Baden und Schwaben gar nicht kennt, und falls er immerhin so weit bewandert ist weiss er mit Sicherheit nichts über das Badische Streben nach Unabhängigkeit und den zugrunde liegenden Ursachen (Wie oft habe ich schon Sätze gehört wie: aber Ihr seid doch ein Bundesland; ist dich alles das gleiche; wo liegt denn der unterschied (!!!)). Dies gilt leider auch für viele Badener (ebenso für die Schwaben: die Unwissenheit und das daraus folgende Unverständnis für unser Streben nach Unabhängigkeit ist wahrlich erschreckend), auch wenn man feststellen muss das sehr viele junge Menschen die Positionen zu Unabhängigkeit Badens teilen. Solange wir uns jedenfalls nicht in der Öffentlichkeit lautstark zu Wort melden und auf die Missstände und unsere eigenen, berechtigten Interessen hinweisen, werden wir in unseren Bemühungen kein Stück weiterkommen. Und hierzu könnten Bürgewegungen und eine BadenPartei durchaus einen Wertvollen Beitrag leisten. Eben nicht nur im verborgenen Kämmerlein wie die Landesvereinigung Einfluss auf die Politiker zu nehmen (im Falle einer BadenPartei natürlich direkter Einfluss auf die Landespolitik), sondern eine Diskussion in der Öffentlichkeit voranzutreiben. Auch wenn wie gesagt letztlich kein Badischer Staat aus diesen bemühungen hervorgeht so wäre immerhin ein Schritt zur Wahrung der Badischen Identität getan indem die eigenständige Badische Identität und Kultur in der öffentlichkeit wahrgenommen wird.

Grüsse aus der Zähringer-Stadt Bern